Eine verstopfte Dachrinne ist der Horror jedes Hauseigentümers.

Verstopfte Dachrinne

Alle Jahre wieder, die raue Jahreszeit bricht an und schnell ist die Dachrinne durch das Laub der umliegenden Bäume verstopft. Durch die ausbleibende Reinigung der Dachrinne, bildet sich Wasserstau. Der dadurch begünstigte Rücklauf des Wassers durch undichte Stellen sorgt für Wasserschäden

im Hausinneren. Der gleiche Effekt wird durch Moosbildung auf den Dachflächen hervorgerufen. Das angestaute Wasser kann hierbei hinter den Ziegel oder Anschlussbleche laufen. Deshalb empfiehlt es sich Ende Herbst einen Dachdecker zu kontaktieren, der die Dachrinne von Laub und Moos professionell reinigt.

Eine weitere Möglichkeit der Vorsorge ist die Anbringung eines Kupferbandes am Dachfirst bei Steildächern. Durch das Kupferband werden Kupferteilchen in das Regenwasser abgegeben, die durch einen chemischen Prozess die Algenbildung auf den Dachflächen verhindert. Das gleiche Prinzip wird durch einen Kupferanstrich bei Foliendächern/Flachdächern erzielt. Jedoch ist dabei zu beachten dass die Dachrinne ebenfalls aus Kupfer bestehen, da Materialien wie Zink vom Kupfer angegriffen werden. Die Dachrinne aus Zink ist eine kostengünstigere Alternative gegenüber Kupfer. Jedoch büßt diese durch eine kürzere Haltbarkeit ein. Außerdem müssen Dehnungsstücke eingebaut werden, sowie die Vernietung der Rinnennähte.

Kurz um, egal für welches Rinnensystem sie sich entscheiden, eine regelmäßige Wartung Ihrer Dachrinne ist in jedem Fall anzuraten. Es können so kleine Schäden schneller erkannt und behoben werden. Das schont den Gelbbeutel.

Apropos Geldbeutel, schauen sie doch mal bei „Hilfe, es regnet rein!“ vorbei, dort finden Sie weitere hilfreiche Tipps von uns.

Ihr Dachdeckermeister

Andreas Krauß

2018-09-02T16:40:51+00:00